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Sie wurde gefertigt vom damaligen Hauptlehrer Rudolf Migl,
entnommen habe ich sie der Festschrift des Gesangvereins Frohsinn aus
dem Jahre 1957.(Manhold Balzer)
Anm.der Redaktion(Herr Balzer hat sich die Mühe gemacht den kompletten Text abzuschreiben,damit wir ihn hier lesbar zeigen können.danke)
Zur Hundertjahrfeier des Gesangvereins ,,Frohsinn“ Weckesheim
Die Hundertjahrfeier des Gesangvereins ,, Frohsinn“ Weckesheim
bietet sich an,neben der Würdigung des Vereins
auch die dörfliche Geschichte kennen zu lernen.
Inmitten grüner Fluren, in der die Spitzen des Vogelsberges im Osten,
und die des Taunus im Westen, in das fruchtbare Wetterauer Ländchen die ,,goldene Wetterau“ grüßen und sie schützend mit dem offenen Blick nach Süden umbauen, liegt unser Dörfchen Weckesheim.
An der von Friedberg nach Nidda führenden Eisenbahn, zwischen der Horloff und der Wetter, spiegeln sich die Wetterauer ,,Seen“ um Weckesheim und Wölfersheim.
Ein Blick in die augenblickliche Struktur des Dorfes
soll dem Leser vorangehen.
Aus dem noch vor 120 Jahren ausgesprochenen Bauerndorf vollzog sich durch den Kohlenbergbau die Umwandlung in einen Betriebsort.
Nur noch 23 Bauernhöfe ringen und bangen um ihre Existenz, da durch den Kohlenabbau immer neue Erdeinbrüche entstehen.
So bildeten sich im Laufe der Jahre die Weckesheimer Teiche, an denen die Angler Tag und Nacht als ,,Petri-Jünger“ lagern und den sich hier eingenisteten Wasser- und Sumpfvögeln die Ruhe kaum gönnen.
Von den rund 450 ha Gemeindeflächen liegen 50 ha Wald in der Bingenheimer Gemarkung. In 150 Häusern, davon etwa 31 nach 1945 erbaut, wohnen rund 860 Seelen. Der Ort hat Postamt und Bahnstation. Drei Lehrkräfte wirken an der gemeinen Volksschule neben dem Kirchlein. Fünf Gaststätten, vier Lebensmittelgeschäfte, zwei Schreiner, ein Stellmacher, die Weißbinderfirma, zwei Schlossereibetriebe mit einer Tankstelle, zwei Metzgereien, eine Dampfbäckerei, Milchverkaufsstelle, die Genossenschaftliche Spar- und Darlehnskasse, ein Friseur- und Damenschneidersalon und kleinere Nebenbetriebe zeigen vom wirtschaftlichen Aufschwung der Gemeinde.
Daneben regt sich eine Vereinstätigkeit, die das dörfliche kulturelle Leben wirksam befruchtet. Die beste Einnahmequelle des Dorfes ist das Kohlenbergwerk PREAG, in das täglich in Schichten etwa 500 Bergleute einfahren. Schon 1842 förderte der Fürst von Braunfels Kohlen, verkaufte die Grube 1916 an den Hess. Staat, der sie 1930 an die ,,Hefrag“ und diese an die Preag 1954 überging. In etwa 47 bis 50 m Tiefe wird gearbeitet.
Vom Südwestschacht her bringt die Seilbahn die Kohle dem Hauptschachte zu. Eine elektrische Werksbahn bringt die gesamte Braunkohle zum Energiewerk Wölfersheim.
Im Haingraben baut die Gemeinde mit Mitteln des Landes und des Kreises eine neue Schule. Sie soll im Herbst 1957 fertig gestellt sein. Nach allen vier Himmelsrichtungen führen vom Hauptkreuz gute Straßenverbindungen zur Nachbarschaft.
Nach dieser Vorschau auch eine Rückschau.
In der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts ist der Name Weckesheim erstmals in den Summarien des Klosters Fulda vom Mönch Eberhard zu finden. Die Klöster Fulda und Lorsch erhielten durch die Gunst Karls des Großen beträchtlichen Landbesitz in der Wetterau. Sie breiteten sich hier rasch aus und erweiterten durch Tausch ihren Machtbereich. Im Synodalregister der Mainzer Archivdivonate finden wir eine Menge heimatliche Ortsnamen, auch Weckesheim fehlt nicht.
Der Name Weckesheim hat seinen Ursprung vom Wohnsitz des Wecke (ahd. Weggo) – des Schafhirten.
Durch die fränkischen Ortsgründungen erhielt dieser Name die Endung heim, so daß also der Name Weckesheim entstand. Ansässige gab es gewiss schon weit früher. –
Unmittelbar neben dem Schafhof war eine Wasserburg, die von dem Bewohner als ,,Schlösschen“ im Volksmunde fortlebt. Noch vor 25 Jahren tummelten sich die Kinder im Winter auf dem zugefrorenen Burggraben (etwa 75 Schritt lang im Quadrat, 8 m breit, 6 m tief). Im Lustgarten um das Schlösschen wuchsen ausländische Pflanzen, Sträucher und Bäume. – Nach dem Ende des 30jährigen Krieges war es nicht mehr bewohnt, denn Graf Moritz Solms gab für den ersten Schulbau 1697 die Steine vom Schlösschen dazu frei. – Das Dorf umgab der Hayngraben im Rechteck, in einer Breite von etwas 180 m und einer Länge von ca. 250 m, 8 m breit, 6 m tief, die Burg als Mitte am Sommerbach (früher Landwehrgraben genannt). An den Übergangssstellen waren Holzbrücken mit Schlagbäumen, die von Wächtern, meist die Ortsbauern, geöffnet und geschlossen wurden. Niemand durfte an anderer Stelle, als über die Brücken ins Dorf. Burggraben und Hayngraben sind heute verschüttet und auf der ,,Insel“, wo die Burg stand, wurde das Kaufmannsgeschäft der Clara Clöß erbaut. – Das landwirtschaftliche Anwesen des jetzigen Besitzers Robert Rieß dürfte früher, nach dem vorhandenen Hauswappen, ein Freihof gewesen sein (Freibauer). Leider hat eine gute, ordnungsliebende Oma, die in einer mit kunstvoll geschmiedeten Eisenbändern umgebenen Truhe aufbewahrten Urkunden und Schriftstücke in Unkenntnis des gewichtigen Hausschatzes, verbrannt und den Wollsocken eine gute Ruhestätte vor Mäusezähnen verschafft. Schade!
In einer Urkunde vom 21. 10. 1713 des Grafen Wilhelm Moritz – den Mohrischen Erben – lesen wir von einer Abmachung über die Burggärten mit den Jungfren von Illmstadt, wonach dem Darmstädter Oberamtmann zu Bingenheim, sie zur besseren Nutzung gereichen.
Eine Fülle von Urkunden, wie sie nur wenige Gemeinden der Wetterau ihr Eigen nennen können, geben Auskunft über Jahrhunderte. So aufschlussreich, so interessant sie erzählen von den Vorkommnissen der letzten drei bis vier Jahrhunderte, so kann ich mich nur übersichtlich fassen, da es im Rahmen dieser Festschrift unmöglich wäre, mehr zu bringen.
Über ,,Geschichte, Statistik und Ortsbeschreibung“ blättern wir in einzelnen Protokollen aus der Zeit von 1650-1741, die von Gerichtsschöffen, Klagen, Bitten, Beschwerden über Grenzstreitigkeiten mit den Nachbargemeinden Reichelsheim, Heuchelheim, Dorn-Assenheim, bis endlich der Grenzstreit mit Plan vom Obersten Gericht Ortenberg zwischen dem Hause Nassau-Weilburg und Solms-Braunfels und dem Hause Hessen Cassel und Stolberg mit drei Siegeln der Amtleute Langermann, Rollwagen und Heinrichs gütig beigelegt wurde. Die Gerichtsordnung des Keysers Karl V. aus dem Jahre 1532 in Druck bedarf besonderer Wertschätzung. Nicht minder aufschlussreich ist die Verordnung des Landgrafen Ernst Ludwig aus dem Jahre 1715 bezüglich des kleinen Weidwerks, Feder-Wildbret und Fischereien. Wir lesen in anderen über die Verhältnisse der Standesherren über Verbote an die Untertanen, Güter zu verkaufen, zu verschenken, zu stiften an Klöster, weiteres von der Schafordnung, über das Hofgut, über Militär- und Kriegsangelegenheiten aus den Jahren 1672-1812.
Die Schriftstücke über die ,,Finanzierungsangelegenheiten“ erzählen u. a. auch von einer Beschwerde an die Obrigkeit (1675) beim Grafen, gegen den Amtsverweser Ludwig Schwetzer, ,,dass er von den Proclamir und Heiratsscheinen doppelte Gebühren kassierte“, von einem Gesuch der Gerichtsschöffen zu Weckesheim an den Grafen ,,um Befreiung von den Accis ödas bezüglich des bei dem Gericht getrunkenen Bieres“ angefordert wurde (1667).
Und wie gefällt ihnen die Rechnung des Schneidermeisters Johann Fendt – Hungen ,,über zwei Paar Hosen vor Pfeifer und Damburg bei der Wölfersheimer Company geliefert“? Justizangelegenheiten bringen eine Reihe von Rechtsstreiten um Äcker, Holz, Schafordnungen, Kaufverträgen, Heiratsurkunden, Testamente, Gültverschreibungen, Schuldverschreibungen, Freiheitserteilungen, Tauschbriefen, Kaufbriefen, ,,Gerichtliche Erkänntnisse von einem ehrsamen Gericht zu Weckesheim erkannt, ufgericht in Anno 1606. Beiliegend: Rechte des Fürsten zu Solms Braunfels beim Hubengericht zu Weckesheim 1755: 1606-1633-1701, Einband: Hebräische Pergamenthandschrift“.
Ja auch schon aus dem Jahre 1587 sind einige dieser genannten Schriftstücke erhalten geblieben. Über Kirchen- und Schulangelegenheiten erfahren wir auch noch manch Wissenswertes. Aber auch der Kuh-, Schaf- und Schweinehirte darf nicht unerwähnt bleiben.
Der Leser dieser Schriften findet Nachrichten über die Mehlwaage, das Mehlwerk, die Windmühle (Winkelmühle), über Armen-, Wohltätigkeits- und Gesundheitspflege (Verhandlung über Verfahren des Schultheiß Gätzert, der zwei crepierte Kühe in den Streitsee fahren und abdecken ließ“ ((1755), von einem Instrument (starker Draht mit angelöteter, ausgezakter Silbermünze mit der Jahreszahl 1567) und der Gebrauchsanweisung für bestimmte beschriebene Viehkrankheit. (Das Instrument als Leihgabe im städtischen Museum zu Friedberg).
Nicht zuletzt auch über die Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Freikauf von zu leistenden Arbeiten, Abgaben, Loßholz, Waldarbeiten, Strafen, Mahnungen, Aufträge, vom Jagd- und Waldaufseher, Beschwerden diesbezüglich beim Grafen zsw.
Die napoleonische Zeit, Neutralitätskosten, Fourage, Einquartierungen, Transporten u. a. m. Ja, es ist ein Schatz, was die Gemeinde besitzt. Er muß nur gut gepflegt und gehütet werden. Vielmehr könnte ich Ihnen noch aufzählen und mitteilen. Doch dieser Aufmarsch beweist, dass der Amtsschimmel schon damals durch die Dörfer ritt, und wir brauchen uns wahrhaftig nicht wundern, wenn das Zeitalter des Atoms an Schnelligkeit noch zugenommen hat. Ob wir Vereinfachung gelernt haben? Lassen Sie mich nun zum Schlusse eine Zeittafel der wichtigsten Ereignisse noch hinzufügen, ich fasse mich kurz.
1593 bekennt sich die Gemeinde zur evang. Ref. Kirche.
- 1617 wird die Kirche umgebaut (eine etwa um 800 gebaute Kapelle bestand bereits) und an der Südseite der Grabstein des 1617 verstorbenen Schultheiß Adam Glockengießer und seiner 1612 verstorbenen Ehefrau eingelassen.
- 1630 wird in der Kirche eine Empore eingebaut. Empore-Inschrift: ,,Gott zur Ehr und der Jugend zur Lehr“ – Durch Konrad Weigeln Heinrich Mairn Kirchenbaum Johann Hartwicken und Hans Weitzen Werkmeister Ano 1630.
- 1651 erhält die Kirche die kleine Glocke: ,,Gerge Schernbein von Marpurg goß mich Anno 1651“.
- 1653 verbirgt sich der Schultheiß und die Gemeinde für die Stadt Reichelsheim eine Glocke umgießen zu lassen.
- 1673 am 11. 9., brennen von den 33 Häusern 26 ab; die Geschädigten gingen bis nach Österreich sammeln.
- 1697 Bau der ersten Schule, an der Stelle des früheren Wohnsitz des Wecke, zu dem der Graf Moritz die Steine vom Schlösschen freigibt.
1704 brennt die Windmühle (Winkelmühl) ab; dem Müller wird der Prozeß gemacht.
- 1714 erhält die Kirche die große Glocke: ,,Soli Deo Gloria. Anno 1714 bin ich von Johann Jakob Rinker von Aslar vor die Weckesheimer Gemeind Umb gegossen.“ (Diese Glocke wurde im Zweiten Weltkriege 1943 zur Einschmelzung abgeliefert, 1947 eine neue angeschafft).
1806 Mediatisierung – Fürst Braunfels, Großherzogtum Hessen-Darmstadt
zugehörig. Weckesheim hatte eine Fläche von 1700 Normalmorgen,
285 Seelen (davon 1 Kath., 4 Juden), 66 Häuser. –
1817 wurde der Kirche eine neue Orgel gestiftet und eingebaut. –
1830 Bauernaufstand, der drei Tage anhielt und aus dem Kreis Büdingen
seinen Ausgang hatte; kamen unter dem ,,Obersten“ Schneider-
meister Georg Wogemann aus Kohden bei Nidda bis vor Weckes-
heim; in Melbach wurden sie von den Einwohnern gemeinsam mit
den Wölfersheimern verhauen, Wogemann arretiert, die anderen
zogen Richtung Heimat ab. – 1841 Das Schulhaus wird umgebaut. - 1842 Beginn der Braunkohlenförderung des Grubenbesitzers Fürst Braun-
fels. –
1848 deutscher Aufbruch. –
1855 Gemeinde hatte 70 Schulkinder. –
1857 Gründung des Gesangsverein ,,Frohsinn“. –
1858 Schulgut 3 Morgen, 16 Ruten Acker, Wiesen, Garten, Besoldung des
Lehrers 384 Taler. –
1861 Fahnenweihe des Gesangsvereins. Vom Kriege 1866 wurde Weckes-
heim verschont. Im deutsch-französischen Krieg 1870-1871 nah-
men 8 Weckesheimer teil. Die Namen stehen auf einer Tafel in
der Kirche. –
1875 Gründung der Landwirtschaftlichen Fortbildungsschule. In den Jah-
ren 1895/96 wurde mit dem Bau der Eisenbahnlinie Friedberg-Nidda
begonnen, 1897 dem Verkehr übergeben. –
1896 wird die Kirche neu renoviert und eine neue Orgel eingebaut.
1898 Einführung der Straßenbeleuchtung Öllampen). –
1902 wird das hintere Schulhaus errichtet, das alte zur Lehrerwohnung
ausgebaut. –
1904 Straße nach Melbach zur ,,Hohen Straße“ (Römerstraße) fertig ge-
stellt (nach Reichelsheim etwas früher). Im Jahre 1909 wird die
Wasserleitung gelegt. – 1912 wird Herr Reichold Bürgermeister.
Am 10. Juli 1913 brannte zum ersten Male das elektrische Licht. – 1914 Ausbruch des Ersten Weltkrieges. –
1916 verkauft der Fürst Braunfels die Kohlengruben an den Hessischen Staat für 360 000 Mark. –
1918 Die Republik wird ausgerufen. –
1925/26 baut der Staat 20 Wohnhäuser für die Bergleute (Kolonie).
Der Hess. Staat verkauft die Grube Hefrag. –
1935 wird Herr Albrecht Lindt Bürgermeister. Ein zweiter Schulsaal wird
im alten Schulhaus durch Aufstockung des Gebäudes fertig gestellt. 1939 Der Zweite Weltkrieg bricht aus. –
1943 wird die große Kirchenglocke vom Kirchturm geholt und zur Ein-
schmelzung fort gefahren. –
1945 April Der Amerikaner besetzt die Heimat, H. Frz. Deppner wird
Bürgermeister, im Februar 1946 tritt durch Wahl Herr Hans Stöbich
dieses Amt an. –
1947 wird eine große Glocke angekauft. Der Zustrom der Heimatvertrie
benen setzt 1946 ein; die Einwohnerzahl steigt von 600 bald auf
800 bis 900 an. – Seit 1948 ist Herr Bär zum Bürgermeister ge-
wählt.
Das Leichenhaus auf dem Friedhofe wird erbaut, zur ,,Kerb“ wird
der Lindsche Saal in Gemeinschaftsarbeit fertig gestellt.
Die Raumnot zwingt zu Neubauten, 30 Häuser werden erstellt. – 1948 Durch die Währungsreform verliert die Gemeinde einen Betrag von
rund 290 000 RM. – Ersatz: Kein Pfennig. –
1949 wird das Spritzenhaus, in dem sich auch die Bürgermeisterei und
das Standesamt befinden, errichtet, die Dorfstraßen werden asphal-
tiert, der Sommerbach erhält längs des Wiesenweges einen Stein
plattendamm, die Umgehungsstraße neu angelegt, die Ortsbrücken
verstärkt usw. –
1956 wird mit dem Schulhausneubau im Haingraben begonnen, durch
diese angeführten Neubauten sackt die Gemeinde immer tiefer in
die Schulden; es bedarf der äußersten Sparsamkeit, Überlegung und
richtiger Planung und nicht zuletzt der Opferbereitschaft aller.
Möge unser Dorf im Bestreben einer fortschrittlichen, zeitnahen
Geschichte bestehen und der Nachwelt als Zeuge tatkräftigen
Handelns als Vorbild der Nachwelt dienen.
,,Mein kleines Dorf, du bist mein ganzes Glück!
Des Lebens heitrer Frühling zog mir hier im Spiel vorbei;
Hinein in Herbstesjahre segensschwer,
Bis Winter legt aufs Haupt den Schnee mir leis.
Mein kleines Dorf, bleib du mein ganzes Glück!“
R u d o l f M i g l
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